Sonntag, 10. September 2017

Crimeday Protagonisten Interview Patientenrache


Protagonisten Interview Patientenrache



Heute sind Doris und ich unterwegs zu Roland Bernau. Wir treffen uns in seinem Büro.
Susanne, seine Sekretärin begrüßt uns und leitet uns sofort weiter zu Roland.
Hallo Roland, vielen Dank, dass du für uns heute einen Termin frei hast, denn wir wissen ja, wie beschäftigt du bist. Damit wir nicht all zu viel Zeit von dir in Anspruch nehmen, legen wir gleich los.


1.) Roland, vor über 30 Jahren hast du dir dein 1. Objektiv beim Fotohändler in der Kaiserpassage gekauft. Fotografierst du auch in deiner Freizeit? Wenn ja, gib es spezielle Motive, die du gerne fotografierst?


Ich fotografiere sehr gerne und sehr oft. Landschaften und Architektur mit einem besonderen Reiz, aber auch Schnappschüsse von allzu menschlichen Situation wie auch die eine oder andere Schönheit. Julia bekommt das doch nicht zu lesen, oder?

Wir denken schon, dass sie es lesen wird ;)

2.) Du warst früher selbst bei der BKA. Warum hast du diesen Job aufgegeben und bist Privatermittler geworden.


Wie das B in BKA schon sagt, untersteht es dem Bund. Dort spielen politische Interessen eine Rolle, die mir in einem speziellen Fall die Arbeit schwer bis unmöglich gemacht hat. Das passte mir nicht. Gleichzeitig bekam ich von einem ehemaligen Vorgesetzten, der eine gutgehende Detektei gegründet hatte, das Angebot, bei ihm einzusteigen und sie auch später zu übernehmen, was ich auch tat und bis heute nicht bereut habe. Okay, ab und zu schon …

3.) Hast du Hilfsmittel z.b. ein White Board usw. um den Überblick zu behalten?

Whiteboard? Klingt nach Meetings und Mittelstand. Mein Whiteboard ist ein Blatt Papier, eine Textseite im Schreibprogramm oder mein Gehirn.

4.)Wie hast du Julia kennengelernt?


Julia habe ich mit der Detektei geerbt 🙂 Sie war schon vor mir dort.

Roland möchte, dass wir auch Julia kennenlernen und telefoniert mit ihr. Es wird ausgemacht, dass wir uns in einer halben Stunde vor Rolands Haus treffen.
Halbe Stunde später…
Julia wartet schon ungeduldig auf uns und begrüßt uns. Noch vor der Haustüre befragen wir Roland Bernau weiter, da Julia die richtigen Hausschlüssel nicht findet.


5.)Was reizt dich am Detektiv mehr als bei der BKA?


Ich kann meine Ermittlungen meistens so führen, wie ich es für richtig halte, niemand steht mir im Weg. Zumindest keiner der eigenen Leute.

6.) Wie hast du Olaf Jahnke kennengelernt und wie findest du es, dass er dich für sein Buch ausgesucht hat?


Es war in unserer Stammkneipe in Kelkheim, hieß damals Kleinod, heute Lugat Tapas Bar. Zwei Männer am Tresen. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.
Ja, das Buch. Ab und zu macht es meine Arbeit schwieriger, als sie sowieso schon ist. Langsam kennen mich zu viele Leute.


7.) Ich habe gehört, dass du schon mal in Rhein Main ermittelt hast. Wie heißt denn die Akte (Buch) dazu?


„Tod eines Revisors“. Hat in einer großen deutschen Bank für ziemlich viel Wirbel gesorgt. Die kennen mich jetzt.


8.)Haben sie eine besondere Strategie mit den negativen Ereignissen umzugehen?


Altbier, Pils, Weiß- und Grauburgunder, laute Musik.


9.)Was denkst du, wie es mit dir und Julia weiter gehen wird?


Schwierig. Jeder Mensch hat so seine Vorstellungen vom Leben, die nur sehr selten mit denen einen anderen Menschen übereinstimmen., höchstens zu gewissen Teilen.

Bernau liegt zur Zeit im Krankenhaus, leider dürfen wir nicht verraten, warum. Wir sind als Unterstützung von Julia mitgekommen.

10.) Julia, du hast die Krankenschwester gefragt, ob Roland in ein Einzelzimmer kann. Da er aber „nur“ gesetzlich versichert ist, würde uns nun interessieren, wie du über die Umstände und Versicherungen denkst?


Für das Krankenhaus braucht man zwei Dinge, damit es einem dort besser geht: Eine Krankenhauszusatz- und eine Rechtsschutzversicherung.

Roland wacht auf. Nachdem der Arzt grünes Licht gibt, dass wir ihm noch ein paar Fragen stellen dürfen und auch von Roland das Okay erhalten haben, machten wir weiter.

11.)Roland, es war schrecklich mit ansehen zu müssen, was dir passiert ist. Wie geht es dir im Moment?


Wo bin ich? Wo ist die Minibar?

12.) Was hat der Arzt zu dir gesagt? Wirst du nach deiner Genesung wieder als Privatdetektiv ermitteln können? 


Bislang habe ich nur die Krankenschwester gesehen, der Arzt war noch nicht da.


13.) Julia und Roland, gibt es etwas, was ihr den Lesern mitteilen möchtet?


Macht, was Ihr schon immer machen wolltet, führt kein langweiliges Leben.

Lieber Roland und lieber Julia, wir möchten euch nun nicht länger aufhalten und darum werden wir euch nun verlassen. Wir wünschen euch alles Gute und baldige Besserung für dich Roland.


Zur Buchvorstellung geht es HIER entlang!
Auch bei Doris dürft ihr vorbei schauen ;)