Montag, 25. September 2017

Libellenfrühling von Dennis Kohlmann

Libellenfrühling 

von Dennis Kohlmann


Als seine Schwester Mia unter mysteriösen Umständen in ein Koma fällt, ist Julien so entsetzt, dass sich in seinem Kopf eine Idee festsetzt, die ihn einfach nicht mehr loslassen will: Dieses Mädchen kann niemals seine Schwester sein. Das Gesicht zu fahl, die Haare zu zerzaust und den Augen scheint jegliche Farbe gewichen. Julien ist sich sicher: Der Wald hat sich Mias Seele geholt und diese leere Hülle wieder ausgespuckt.
Das Cover ist schlicht gehalten, aber dennoch wunderschöne, denn der Hintergrund verzaubert, die Libelle im Vordergrund, die sehr gut zum Titel passt und der Klappentext macht auch Lust auf mehr. 

Obwohl es sich um eine Literatur für jüngere Leser handelt, so muss ich gestehen, dass ich es nicht bereut habe, das Buch als Ü40 gelesen zu haben. 

Der Schreibstil von Dennis ist locker, magisch und leicht, sowie auch fesselnd und talentiert.

Mia und Julien sind Geschwister, die ich am liebsten sofort adoptieren würde und drücken möchte, denn so lieb habe ich sie gewonnen. 
Auch wenn ich Julien zunächst nicht richtig einschätzen konnte, weil mir sein Alter gefehlt hat (da hätte ich mir gerne mehr Details gewünscht), wurde er mir dann relativ schnell sympathisch. 

Die Handlungen die von Schwesterliebe, Kummer und Sorgen, angehaucht mit Fantasy und Magie, einer Mumie und Libellenwesen, empfand ich ebenfalls als gut. 

Gut, das Buch hat 158 Seiten, aber die Geschichte würde ausgereiftere noch viel mehr hergeben und ich hoffe das Dennis noch weitere gute Geschichten schreiben wird. 
"Ein gelungenes Debüt mit kleinen Schwächen, jedoch mit ernsten aber dennoch hoffnungsvollen Thema. Charaktere, die man lieb gewinnt. Lesenswert."

"Auch wenn es eher für jüngere Leser geschrieben wurde, so finde ich doch, dass es auch Erwachsene lesen können. In diesem Buch geht es um Familie, Freunde und den Zusammenhalt in Krisensituationen."





"Dennis hat mit seinem buch wirklich eine wundervolle Geschichte geschaffen. Julien der sich aufmacht seine Schwester zu finden, obwohl auch er Dinge mit sich herumträgt und seine Schwester nicht nur positive Seiten hat. Durch den flüssigen Schreibstil und die immer wieder gestreute Umgangssprache kommt man sehr schnell voran."





an Dennis Kohlmann für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, was jedoch meine ehrliche und persönliche Meinung nicht beeinflusst hat. 





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen