Montag, 24. Juli 2017

Rezension Der Schacht von Volker Dützer

Der Schacht



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LKA Profilerin Helen Stein und ihr Team sind auf einer heißen Spur des Serienkillers, der bereits ein Dutzend junger Frauen ermordet hat. In Mia hat das SOKO und SEK Team rund um Helen Stein einen passenden Lockvogel gefunden, denn sie sind der Meinung, dass nichts, aber rein gar nichts schief laufen kann. 
Es ist Zeit, die Spannung steigt und plötzlich fährt ein ferngesteuertes Polizeiauto zu Helen und Ihren Kollegen. Ein Knall, es explodiert und Mia ist wie vom Erdboden verschwunden. Auf der Suche wie das passieren hat können, finden sie das Geheimnis und Helen steigt sofort in den Schacht. Was dann geschieht, hätte niemals geschehen dürfen, denn Helen selbst wird in die Gefangenschaft des Serienkillers genommen. 
Eines Tages wacht sie nackt und ohne Erinnerung auf einem Parkplatz auf und von da an findet Helen keine Ruhe mehr. Sie muss diesen Killer finden. Ihr Vorgesetzter jedoch schickt Helen zur Auszeit in den Westerwald in eine kleine Polizeiinspektion. Dort angekommen wird sie bereits mit einem neuen Mord konfrontiert. Hat der Serienkiller jetzt auch im Westerwald zugeschlagen? 
Wie man bereits am Cover und Titel erkennen kann, handelt es sich um einen sehr spannenden Thriller, der ein Auftakt zu einer packenden Serie ist. 

Der Schreibstil von Volker Dützer ist leicht und locker zu lesen, sodass man sehr flott mit dem Lesen voran kommt, denn auch der Spannungsbogen ist sehr hoch. 
Es beginnt spannend und steigert sich immer mehr und man will das Buch gar nicht aus der Hand legen, da man stets wissen möchte, wie es weiter geht. 
Geschrieben ist das Buch in der Erzählperspektive . 

Wer der Täter ist, kann man nur sehr schwer erraten, aber ab einem gewissen Punkt kann man eine Ahnung haben und dennoch kommt es ganz anders, als man denkt. 
Die detaillierten Beschreibung von den Orten, haben mir sehr gut geholfen mir alles bildliche vorstellen zu können. 

Die Protagonisten haben alle einen sehr eigenen Charakter, der zu jeder einzelnen Figur passt. Helen und Funke sind mir am sympathischsten, aber auch die Nebencharaktere kommen nicht zu kurz. Egal ob man vom Bürgermeister, seinem Sohn, den Wirtsleuten, dem Psychiater oder den Opfern liest, wird man von jedem ein Bild vor Augen haben.

Der Inhalt gibt tolle Ermittlungswege bekannt, aber auch eine psychische Behandlung zeigt dem Lesen Details auf, die ich als sehr gut recherchiert empfinde. Auch der Hintergrund des Serienkillers ist wirklich sehr passend und manchmal hatte ich schon fast die Befürchtung, dass der Thriller real ist. 
Die Vorgehensweise des Täters ist brutal und schrecklich, aber um mehr zu erfahren, muss man das Buch selber lesen. 
"In den Zweigen hing ein grausiges Windspiel. An unsichtbaren Nylonschnüren aufgefädelte Knochenhände schwangen im Takt des Sturms hin und her und erzeugten eine schreckliche Melodie, dirigiert von einem wahnsinnigen Kapellmeister."
"Ein sehr spannender Auftakt zu einer Thriller-Reihe, die man lesen muss. Ein Serienkiller der es auf junge Mädchen abgesehen hat. Spannend mit Tiefgang und fast schon realistisch. Absolute Leseempfehlung und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil." 















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