Dienstag, 29. August 2017

Rezension Freier Fall von Volker Dützer

Freier Fall 





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Sturz ins Bodenlose……
Ab dem Moment, als Polizist Ben Funke neben seiner ermordeten Geliebten erwacht, weiß er, dass es für ihn nur noch abwärts gehen kann.  Carola Wesseling wurde mit seiner Dienstpistole erschossen. Und Funke hält sie noch in der Hand.

Zur gleichen Zeit steht die Koblenzer Profilerin Helen Stein vor einem Rätsel: In den dünn besiedelten Gebieten des Westerwalds mit seinen einsamen Landstraßen verschwinden junge Frauen ohne jede Spur,  lediglich ihre Wagen stehen verlassen am Wegesrand.  Erst als durch Zufall eine furchtbar zugerichtete Leiche gefunden wird, erkennt  Stein, dass ein irrer Serienmörder sein Unwesen treibt  - und setzt ihr eigenes  Leben aufs Spiel.

„Freier Fall“ ist der zweite Kriminalroman des Autors Volker Dützer, in dem er Ben Funke und seine Kollegin Helen Stein im Westerwald ermitteln lässt. Der wortkarge, schroffe Funke, der lieber eine kleine Polizeiwache in der Provinz leitet, als sich mit aalglatten Vorgesetzten abzugeben,  und die knallharte Kriminalhauptkommissarin Stein, die sich ihrem Beruf mit Haut und Haar verschrieben hat, sind ein ungleiches Team.  Und doch verbindet sie etwas: Beiden macht der letzte Fall immer noch schwer zu schaffen, beide haben die Erlebnisse an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit geführt. Und diesmal  ist der Sturz in den Abgrund nicht mehr zu verhindern. Der düstere, raue Westerwald, von Gott verlassene Orte, die die Wintersonne nie findet und machtbesoffene Lokalgrößen. „Freier Fall“ – ein Krimi, der den Leser mit in die Tiefe reißt.


Da ich bereits "Der Schacht" von Volker Dützer kenne, musste ich natürlich auch dieses Buch haben, denn Volkers Schreibstil ist von Anfang mitreißend und fesselnd. Er versteht es den Leser mit in die Geschichte zu ziehen und bis zum Schluss darf man mitfühlen. 
Ich durfte auch hier wieder zittern, fiebern, schmunzeln, mich fürchten und ermitteln. 

Die Handlungsschauplätze waren mir bereits sehr gut bekannt, aber auch für Leser, die "Der Schacht" nicht gelesen haben, sind die Orte sehr gut beschrieben. Um jedoch die Vorgeschichte von Helen Stein und Ben Funke zu kennen, würde ich schon empfehlen, auch "Der Schacht" zu lesen, obwohl man auch hier sehr gute Hintergrundinformationen erhält. 

Die Protagonisten Helen Stein und Ben Funke haben sich hier meiner Meinung sehr weiterentwickelt. Es gibt aber einen Charakter, den ich am liebsten auf den Mond schießen könnte, nämlich Kain. Warum? Ich kann diesen Typ und Vorgesetzten von Helen nicht ausstehen. Mehr kann ich jedoch nicht berichten, da ich sonst zu viel verraten würde. 

Funke wird hier wegen Mordes beschuldigt und muss einiges auf sich nehmen, denn er kann sich an niemanden wenden. Die Spuren, Indizien und Beweise  sprechen gegen Funke. Er jedoch kann sich an nichts mehr erinnern. Hm, ob er tatsächlich der Mörder ist? 
Helen Stein hingegen fandet nach dem Phantom, einen Serienkiller, der brutal vorgeht, denn seinen Opfern fehlt das Herz. 

Erzählt wird in der Sichtweise eines Erzählers und wechselt von Dreifelden und Koblenz hin und her. In Dreifelden befindet sich Funke, in Koblenz Helen. 

Ein Thriller und Krimi, der mich gefesselt und mitgezogen hat.

"Spannend, fesselnd, mitziehend und nimmt den Leser mit auf Spuren- und Tätersuche. Spannungsbogen von Anfang bis Ende steigernd und es wird nie langweilig. Absolute Leseempfehlung."