Montag, 14. August 2017

Rezension Windgeflüster in Fella von Lara Kessing

Windgeflüster in Fella


Sorijas Welt ändert sich von einem Tag auf den anderen. Ein zerstörerischer Hagelsturm wütet in Fella und sorgt dafür, dass die Senk, eine Gruppe gewaltbereiter Fella-Bürger, die Kontrolle übernehmen. Während Sorija um ihr Überleben kämpft, unterläuft ihr ein gravierender Fehler und sie hat nur einen Versuch, diesen Fehler wiedergutzumachen. Die Fähigkeit, zu unterscheiden wer Freund und wer Feind ist, wird überlebenswichtig. Schnell wird klar: Die Senk bleiben dabei nicht ihre einzigen Feinde und die Liebe wartet nicht auf einen günstigen Zeitpunkt. Um ihr Ziel zu erreichen, muss Sorija die Rolle ihres Lebens spielen.
Auf das Buch aufmerksam geworden, bin ich durch die Autorenseite von Lara Kessing und ein Gespräch mit einer lieben Freundin. 

Der Schreibstil ist gut, aber anfangs sehr langatmig und zäh, sowie zu viele Sprünge und Charaktere auf einmal. 
Bis etwas zur Mitte hin zieht es sich so dahin, jedoch ab der Mitte wird es dann flotter. Das Ende war für mich zu abrupt da. 

Sorija, die Hauptfigur in dem Buch, hat mich aber teilweise so genervt, dass ich das Buch zwischendurch weglegen musste. Was mich jedoch positiv gestimmt hat war, dass Sorija auch Menschen traf die nicht nur alles negativ sehen, sondern ihr auch zeigten, wie das Leben anders sein kann. 
Sorija, mit ihrer eigenen Art, die mich genervt hat, weil sie irgendwie immer mit ihren Kopf durch die Wand will, obwohl sie es schon einige schief gelaufen ist, konnte mich leider nicht überzeugen. 

Die Schauplätze kamen leider für mich zu kurz und zu oberflächlich, dass ich mir diese Orte nicht bildlich vorstellen konnte, was ich sehr schade finde, denn ich bin eine Leserin, die gerne in die Orte eintauchen möchte. Dies war hier leider nicht gegeben. 

Der Grundgedanke der Geschichte finde ich jedoch toll und das Debüt gut, jedoch hoffe ich, dass es für den nächsten Teil noch ausbaufähig ist. 
"Debüt gut, Charaktere und Handlungsorte oberflächig, Sorija für mich zu nervig. Grundgedanke sehr gut, aber noch sehr ausbaufähig."