Freitag, 15. September 2017

Abendlied von Ralf Kramp

Abendlied 

von Ralf Kramp 


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Neuer Job, neues Glück – da der in die Jahre gekommene Eifeler Schlagersänger Teddy Marco sich für eine Weile von seiner Fahrerlaubnis verabschieden muss, bietet Herbie Feldmann sich kurzerhand als Chauffeur an. Dummerweise steht ihm gerade kein anderer fahrbarer Untersatz zur Verfügung als ein schrottreifes altes Wohnmobil. Das allerdings stört den abgehalfterten Showstar nicht im Mindesten, denn er hat nicht nur keinen Führerschein mehr und kein Auto, sondern darüber hinaus auch keine Bleibe. Unter der Begleitung von unablässigem Gitarrengeschrammel kurven die beiden also durch die Eifel, von Auftritt zu Auftritt, von Schützenfest zu Dorfkirmes – sehr zum Amüsement von Herbies ständigem Begleiter Julius, der immer dann bei bester Laune ist, wenn Herbie leidet. Dass Teddy Marco ein dunkles Geheimnis hütet, dämmert Herbie erst nach einem Auftritt im Outlet-Center von Bad Münstereifel. In einem der zahlreichen Schaufenster bietet sich den Passanten am Morgen ein bizarres Bild: Zwischen kühlen Schaufensterpuppen sitzt eine ebenso kalte Leiche.
Obwohl es sich hier bereits um den 7. Teil der Serie handelt, ist dieser Teil mein erstes Buch von Ralf Kramp, was jedoch in keiner Weise ein Nachteil ist, da man von Anfang an in die Geschichte sehr gut hineinfindet und es ein neuer Fall ist. 

Der Schreibstil von Ralf Kramp ist leicht, locker, spannend und humorvoll, denn die Dialoge von Julius und Herbie sind einfach genial. Aber auch Teddy kommt hier nicht zu kurz und auch seine Sprache ist passend für einen Schlagersänger. :)  

Herbie und Julius sind mir von Anfang sympathisch gewesen, aber die Tante von Herbie geht ja mal gar nicht. OH Mann, das ist vielleicht eine alte Zicke. Sorry, aber diese Herrschaft von ihr ist nicht auszuhalten, aber würde sie nicht sein, würde ja auch wieder etwas fehlen. Sympathiepunkte hat sie aber bei mir keine. 

Der Fall in diesem Teil ist spannend und als Leser kann man zusammen mit Herbie und Julius mitraten, wobei Herbie oder Julius nicht einmal Polizisten oder Privatdetektive sind :) Die humorvollen Szenen bilden eine geniale Mischung aus Krimi und Komödie. Die humorvollen Szenen bilden den Krimi sehr gut ab. 

Die Handlunsorte sind sehr gut beschrieben, dass ich mich als nicht ortskundige Person zurechtgefunden habe und mir sowohl Schauplätze und Charaktere sehr gut bildlich vorstellen konnte. 

Da im Klappentext schon meiner Meinung genug über den Inhalt steht, werde ich diesbezüglich nichts erwähnen, denn sonst ist die Spannung weg und das möchte ich selbst als Leser auch nicht ;) 

"Humorvoll und spannend mit Dialogen, die einem zum Schmunzeln und lachen bringen. Obwohl es humorvoll ist, bleibt die Spannung für den Fall. Ein humorvoller Krimi, der tolle Lesestunden bietet und eine leichte Lektüre ist. Absolut lesenswert." 
Quelle: KBV Verlag 

Ralf Kramp

"Lokaler Meister des schwarzen Humors." (Kölner Stadt-Anzeiger)
"Ein vergnügliches Morden, ein genussreiches Lesen" (carpe verbum)
"Ein Vergnügen!" (KULTUR!NEWS)
"Was für Köln ‚Tünnes und Schäl' ist und für London ‚Sherlock Holmes und Dr. Watson', das findet in der Eifel seine gekonnte Verschmelzung in Form von Herbie und Julius." (www.krimi-forum.de)
Geboren 1963, lebt als Krimiautor und Veranstalter der Krimi-Erlebniswochenenden BLUTSPUR im Herzen der Eifel. Für sein Debüt "Tief unterm Laub" erhielt er 1996 den Förderpreis des Eifel-Literaturfestivals. In "Spinner" betrat zum ersten Mal Herbie Feldmann die Szene, der glücklose Held, dem ein nur für ihn sichtbarer Begleiter namens Julius stets auf dem Fuß folgt. Kramp veröffentlichte seither zahlreiche Kriminalromane und Kurzkrimis.



"Ein Meister der spitzen Feder" (Wochenspiegel)
an den KBV Verlag  für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, was jedoch meine ehrliche und persönliche Meinung nicht beeinflusst hat.



 




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