Donnerstag, 28. September 2017

Die Entscheidung des Seins von Andreas März

Die Entscheidung des Seins 

von Andreas März 



Wenn du die Wahl hättest, noch einmal von vorn zu beginnen, wie würdest du dich entscheiden? John ist Alkoholiker. Ihm bleibt nichts weiter, als den Frust über sein Leben jeden Tag in billigem Fusel zu ertränken. Er ist geschieden und hat nur noch mit seiner Exfrau zu tun, wenn sie etwas von ihm will. Als er eines Tages wieder zu ihrer Anwältin marschieren soll, wird er wenig später auf dem Weg nach Hause von einem führerlosen LKW erfasst und auf die Straßenbahngleise geschleudert. Ein Schienenschleifwagen erfasst und tötet ihn. »Oben« angekommen, wird er freundlich von Luzifer und Gott begrüßt. Entgegen seiner Annahme verstehen sich die beiden blendend und stellen John vor eine unglaubliche Wahl. Die Skandal-Satire des Kindle Storyteller Awards 2017!
Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht und ehrlich gesagt wurde ich nicht enttäuscht, obwohl mir das Cover nicht zugesagt hat.

Der Schreibstil von Andreas ist locker, leicht, flott und humorvoll zu lesen, oder besser gesagt, wer gut mir Sarkasmus umgehen kann, ist hier bestens bedient.

John ist ein sehr gut durchdachter Charakter und an dem Tag, an dem er in die Zwischenwelt gelangt, trifft er auf Gott und Luzifer. Wie er sich entscheiden wird, kann ich euch nicht verraten. Jedoch kann ich euch mitteilen, dass Gott in Großbuchstaben spricht und Luzifer sehr klein, jedoch total lesbar.

Die Protagonisten im Allgemeinen sind sehr toll, denn wer bitte will nicht Bud Spencer und George Clooney als Gott und Luzifer lesen? Ich finde es das echt toll gemacht und die Sprache hat mich sehr oft zum Lachen gebracht.

Ich finde es eine sehr gut gelungene Satire, die Lust auf mehr macht, jedoch auch ernste Themen beinhaltet die zum Nachdenken anregen. Gute Thematik mit guten Tiefgang und Humor.
"Gut gelungene, humorvolle Satire mit Themen die sowohl zum Lachen anregen aber auch zum Nachdenken verleiten. Charaktere sehr gut, Cover ist nicht so meins. Lesenswert."
an Andreas März für das Bereitstellen des Leseexemplars als EBook, was jedoch meine ehrliche und persönliche Meinung nicht beeinflusst hat.







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