Mittwoch, 4. Oktober 2017

Crossroads: Ein Inspektor Norcott-Roman von Jürgen Albers

Crossroads: Ein Inspektor Norcott-Roman

von Jürgen Albers





Juni 1940: Der Frühsommer erstrahlt über der britischen Kanalinsel Guernsey. Für den erfahrenen Londoner Inspektor Charles Norcott scheinen die beschaulichen Inseln im Ärmelkanal keine Herausforderung bereit zu halten. Doch das freundliche Sonnenlicht ist trügerisch und beleuchtet die Leiche einer jungen Frau. Kaum haben die Ermittlungen begonnen, als sich bereits neues Unglück zusammenbraut. Die deutsche Wehrmacht hat Frankreich überrannt und besetzt nun auch die britischen Kanalinseln in einem Handstreich. Nach einem zweiten Mord überschlagen sich die Ereignisse. Auf einer kleinen Insel, abgeschnitten und besetzt vom Feind, muss Norcott erkennen, dass er es mit mehr als einem Gegner zu tun hat. Grenzen verwischen sich und die Welt scheint voller Masken. Auch im hellen Sonnenschein bleibt die entscheidende Frage: Hinter welcher Maske steckt ein Freund, hinter welcher der Gegner?


Ein historischer Krimi, der mich durch den Klappentext und das Cover, neugierig gemacht haben und mich nicht enttäuscht hat.

Jürgen Albers Schreibstil ist leicht und locker zu lesen, nicht ganz flott, aber genau das ist eben passend zu diesen Roman. Die Sprache ist verständlich und der damaligen Zeit auch sehr angepasst.
Von den ersten Seiten weg, konnte mich der Roman mit dem Mord an eine junge Frau fesseln und der Spannungsbogen war sehr gut aufgebaut, auch wenn er im Mittelteil etwas an Spannung verliert, so wird es danach wieder gesteigert.

Das Setting/Umgebung spielt im Jahr 1940, welches der Autor sehr gut dem Leser vermitteln konnte, denn ich konnte mich an die Umgebung anpassen und sie mir bildlich vorstellen. Auch der Plot ist sehr gut gewählt und durchdacht, denn die Handlungen sind realistisch und nachvollziehbar.

Die Protagonisten konnten mich persönlich ebenfalls überzeugen, besonders Inspektor Charles Norcott finde ich nach wie vor sympathisch. Auch die anderen Charaktere kamen nicht zu kurz, sodass man sich ein gesamtes Bild von dem Roman machen konnte.

Was mir besonders herausgestochen ist, ist die Tatsache, dass Jürgen Albers keine Klischees hier im Roman bedient hat. Figuren, Handlungen und Umgebung sind absolut realistisch und vollkommen nachzuempfinden.

Sehr gut gefallen haben mir auch die Orts- und Zeitangaben am Anfang jedes Kapitels, sodass man sich den Tag an dem Ort noch besser bildlich vorstellen konnte.

"Ein sehr gut recherchierter, historischer Krimi, der von Anfang an den Leser in den Bann zieht und fesselt. Mit einem sehr guten Spannungsbogen, realistischen Charakteren, Setting und Plot. Ich spreche hier eine absolute Leseempfehlung aus und freue mich auf weitere Romane von Jürgen Albers."

an den Autor Jürgen Albers für die Bereitstellung des Leseexemplars, was jedoch meine ehrliche und persönliche Meinung nicht beeinflusst hat. 







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